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DORA 2026: Neue Herausforderungen für SAP-Landschaften

Mit der DORA-Verordnung kommen auf SAP-Landschaften ab 2026 zahlreiche neue Anforderungen zu, die es zu bewältigen gilt. Dieser Artikel beleuchtet die zentralen Aspekte und Konsequenzen.

Von Lukas Hoffmann9. Juli 20262 Min Lesezeit
Aktueller Stand

Mit der DORA-Verordnung kommen auf SAP-Landschaften ab 2026 zahlreiche neue Anforderungen zu, die es zu bewältigen gilt. Dieser Artikel beleuchtet die zentralen Aspekte und Konsequenzen.

DORA, die Digital Operational Resilience Act, wird 2026 in Kraft treten und hat weitreichende Auswirkungen auf Unternehmen, die SAP-Landschaften betreiben. Die Verordnung zielt darauf ab, die digitale Widerstandsfähigkeit von Finanzdienstleistern zu stärken. Die neuen Anforderungen sind jedoch nicht auf Banken beschränkt und werden auch andere Sektoren betreffen. Im Folgenden wird skizziert, was genau auf Unternehmen zukommt und wie sie sich darauf vorbereiten können.

Schritt 1: Verständnis von DORA entwickeln

Der erste Schritt besteht darin, die Grundzüge der DORA-Verordnung zu verstehen. Sie wurde entwickelt, um die IT-Sicherheit und den Betrieb von Finanzdienstleistern zu erhöhen. Die Notwendigkeit für diese Regulierungen entsteht nicht zuletzt aus der zunehmenden Abhängigkeit von digitalen Technologien in der Finanzwelt. Unternehmen sollten daher die spezifischen Anforderungen der Verordnung genau studieren, um die erforderlichen Anpassungen an ihren SAP-Landschaften zu planen.

Schritt 2: Risiken identifizieren und bewerten

Im nächsten Schritt sollten Unternehmen eine gründliche Risikoanalyse durchführen. Hierbei müssen sie die bestehenden SAP-Systeme auf Schwachstellen untersuchen. Zum Beispiel müssen sie herausfinden, wie ihre Systeme auf externe Bedrohungen und interne Fehlfunktionen reagieren. Diese Analyse ist entscheidend, um die richtigen Maßnahmen zur Risikominderung zu definieren und um den neuen Anforderungen der DORA gerecht zu werden.

Schritt 3: Maßnahmen zur Resilienz umsetzen

Sobald die Risiken identifiziert sind, geht es darum, konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz zu implementieren. Dies kann beispielsweise durch die Einführung von robusteren Sicherheitsprotokollen geschehen. Ein weiterer Aspekt ist die Schulung der Mitarbeiter, da menschliches Versagen oft die größte Schwachstelle darstellt. Unternehmen sollten regelmäßig Schulungen und Übungen durchführen, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter auf mögliche Krisensituationen vorbereitet sind.

Schritt 4: Regulierungskompatibilität gewährleisten

Ein oft übersehener, aber wesentlicher Schritt ist die Sicherstellung der Kompatibilität mit den neuen Regulierungen. Dies bedeutet, dass Unternehmen ihre technischen und organisatorischen Prozesse regelmäßig überprüfen müssen. Dazu gehört auch, dass sie ihre SAP-Landschaften anpassen, um die geforderten Nachweise zur Einhaltung der DORA zu erbringen. Ein Audit-System kann dabei helfen, diese Compliance nachzuweisen und mögliche Schwachstellen rechtzeitig zu erkennen.

Schritt 5: Kontinuierliche Überwachung und Anpassung

Die Herausforderung endet nicht mit der Umsetzung der DORA-Anforderungen. Stattdessen ist eine kontinuierliche Überwachung notwendig. Unternehmen sollten regelmäßige Überprüfungen ihrer Systeme einplanen, um sicherzustellen, dass sie jederzeit den neuen Standards entsprechen. Technologien zur Bedrohungserkennung und -überwachung können in dieser Phase von großer Bedeutung sein, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und proaktiv zu handeln.

Schritt 6: Kommunikation und Zusammenarbeit fördern

Ein weiterer, oft unterschätzter Faktor, ist die Kommunikation innerhalb der Organisation und über deren Grenzen hinaus. Unternehmen sollten sicherstellen, dass die verschiedenen Abteilungen – von der IT bis hin zur Geschäftsleitung – eng zusammenarbeiten. Der Austausch von Informationen und Erfahrungen kann dazu beitragen, ein umfassenderes Verständnis für die DORA-Anforderungen zu entwickeln und Lösungen zu finden, die möglicherweise nicht offensichtlich sind.

Schritt 7: Technologische Innovationen in Betracht ziehen

Abschließend sollten Unternehmen darüber nachdenken, technologische Innovationen zu implementieren, die ihre Systeme weiter stärken. Cloud-Technologien, Künstliche Intelligenz und Automatisierung können dabei helfen, die Resilienz zu erhöhen und gleichzeitig die Effizienz zu verbessern. Die Integration solcher Technologien in die bestehenden SAP-Landschaften könnte Unternehmen in die Lage versetzen, nicht nur die DORA-Anforderungen zu erfüllen, sondern auch einen Wettbewebsvorteil zu erlangen.

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